E-Mails sind ein Zeitfresser im Büro

von Redaktion LZ
Freitag, 18. Januar 2013
Kapitulation: Manche löschen alles.
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Kapitulation: Manche löschen alles.
LZnet. Die E-Mail-Schwemme wird für immer mehr Beschäftigte zum Problem. Jeder Vierte erhält zwischen 100 und 1000 E-Mails täglich. In jedem zehnten Postfach befinden sich mehr als 10.000 Nachrichten, hat eine Befragung des Softwarespezialisten Varonis ergeben.
40 Prozent der Teilnehmer verbringen 30 Minuten täglich allein mit der Verwaltung ihrer Mails. Mit der Informationsflut steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Knapp zwei Drittel berichten von Missgeschicken, bei dem eine E-Mail versehentlich verschickt wurde.

Bei jedem Zwanzigsten habe eine fälschlich versandte E-Mail sogar Compliance-Probleme verursacht. Die Studie identifiziert drei Arten, wie Mitarbeiter versuchen, mit der steigenden Zahl von E-Mails umzugehen: Ein Drittel leert das Postfach täglich und speichert Nachrichten in Ordnern.

Halb so groß ist die Gruppe der Sammler, die Mails nie löschen. 44 Prozent mischen beide Methoden. 6 Prozent haben alle Versuche, ihre E-Mails in den Griff zu bekommen, bereits aufgegeben. Manche resignieren sogar völlig oder löschen ihr gesamtes Postfach.

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