Edeka bildet mehr Azubis aus

von Judit Hillemeyer
Freitag, 01. Oktober 2004
Die Edeka-Gruppe hat im Ausbildungsjahr 2004 insgesamt 4 146 Azubis eingestellt - 2003 waren es 3 344. Alle regionalen Edeka-Gesellschaften haben die Zahl ihrer Ausbildungsplätze erhöht, inklusive AVA, sagt eine Edeka-Sprecherin.



Aufgestockt haben auch drei Großhandlungen. Zwei haben die Zahl ihrer Auszubildenden auf dem Vorjahresniveau gehalten. Während Adeg mit 664 Lehrlingen weniger Azubis ausbildet als im Vorjahr (2003: 730).

Edeka Minden-Hannover stellt in diesem Jahr 90 Auszubildende zusätzlich ein. Das sind 12 Prozent mehr als ursprünglich geplant. Insgesamt starten hier 824 Schulabgänger ins Berufsleben. Mehr als zwei Drittel lernen im Einzelhandel.

Hier engagieren sich vor allem selbstständige Edeka-Kaufleute, die mehr als 200 Berufsanfänger ausbilden. Neu hinzugekommen ist der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik.

Große Nachfrage

Bei Edeka-Südbayern beginnen 270 Schulabgänger eine Ausbildung. Auch hier sind 12 Prozent mehr Lehrstellen eingerichtet worden, als im Jahr zuvor. Die Kandidaten wurden unter 5 000 Bewerbungen ausgewählt.

Die Nachfrage war groß. 2003/2004 wurden rund 60 Prozent mehr Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Die 15 E-Center in Sachsen-Anhalt starteten im September eine Ausbildungsinitiative und richten über den eigentlichen Bedarf hinaus 15 zusätzliche Lehrstellen ein.

Dass die Karrierechancen im Handel sehr gut seien, beweist, so die Edeka-Sprecherin, dass die Position eines E-Center-Leiters mit einem Jahresgehalt von bis zu 70 000 Euro vergütet wird.

Diese Funktion sei schon mit Mitte 20 erreichbar, was in kaum einer anderen Branche möglich sei. Die Edeka-Gruppe zählt mit mehr als 10 000 Auszubildenden zu den größten deutschen Ausbildungsunternehmen. (juh)

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