Edeka greift durch


Im langen Tauziehen um eine Beteiligungsaufstockung an der österreichischen Adeg sind die Edeka-Großhandlungen Südbayern und Chiemgau ein Stück weitergekommen. In den nächsten Wochen wird über eine Erhöhung des Aktienanteils von derzeit 50 auf 51 Prozent verhandelt. Weitere 25 Prozent könnten sich die Edekaner über eine Kapitalerhöhung sichern. Der Verhandlungsmarathon endete mit einem Eklat. Nach langwierigen Gesprächen über eine engere länderübergreifende Verzahnung zwischen den Genossenschaften legte Kuno Riedmann, bis dato oberster Aufseher des viertgrößten Händlers in der Alpenrebublik, auf der Hauptversammlung am vergangenen Donnerstag empört sein Amt nieder: "Damit wird die Adeg zu einer deutsch-bayerischen Kolonie", erteilte der Adeg-Händler dem Edeka-Plan, den Anteil auf zunächst 51 Prozent und dann um weitere 25 Prozent auszubauen, eine klare Absage.

Dieses Angebot ist nur für Abonnenten zugänglich.

Unsere kostenlosen Test-Angebote:

Digital
  • 14 Tage LZ Digital Zugang
  • Desktop, Mobile & E-Paper
  • Kostenlos
Unsere Empfehlung
Print + Digital
  • 4 Wochen LZ Digital Zugang
  • 4 Ausgaben Lebensmittel Zeitung
  • Kostenlos
Firmenlizenzen
LZ Digital-Lizenzen ab 12 Nutzern für Unternehmen.
In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne.
stats