Tengelmann-Deal Edeka bot Transfergesellschaft an


Edeka überrascht mit neuen Plänen im Zusammenhang mit dem Tengelmann-Deal: Wie aus dem veröffentlichten Gutachten der Monopolkommission hervorgeht, haben die Hamburger die Gründung einer Transfergesellschaft für die Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann vorgeschlagen. Bis zu 1600 Mitarbeiter sollten laut dem Gutachten in die Transfergesellschaft überführt werden. Die Mitarbeiter hätten dort ein Jahr lang einen garantierten Arbeitsplatz.

Kaiser's Tengelmann hatte bereits in der Vorbereitung zur Übernahme die Schließung von 24 der 470 Filialen angekündigt. Nach Vollzug des Kaufvertrags würde Edeka dann nochmals 32 Märkte dichtmachen. Davon befänden sich allein 22 Filialen in Nordrhein-Westfalen, fünf in Berlin und fünf in München. Betroffene Arbeitnehmer sollen in 21 Neu- bzw. Ersatzfilialen untergebracht werden, mehr als die Hälfte von ihnen in Berlin. Außerdem sei geplant, nach dem Vollzug des Kaufvertrags 84 Filialen in Nordrhein-Westfalen in Netto-Märkte umzuwandeln. Allein durch diese Maßnahme verlieren laut der Monopolkommission mehrere hundert Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz.

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