"Manieren sind eine Visitenkarte"

von Redaktion LZ
Freitag, 24. August 2007
Franz Klüter, Henkel
Franz Klüter, Henkel
Lebensmittel Zeitung: Warum bietet Henkel seinen Auszubildenden ein Knigge-Seminar?



Franz Klüter: Beim Übergang Schule - Beruf benötigen die Berufsanfänger Orientierungshilfen. Bei der Frage "Wie verhält man sich bei den unterschiedlichen kommunikativen Anlässen?" müssen wir zu Beginn der Ausbildung Hilfestellungen geben. Da gutes Benehmen wieder gesellschaftsfähig ist, haben wir uns entschlossen, für die jungen Leute ein Benimm-Seminar einzurichten.

LZ: Welches Gewicht haben gute Manieren im Unternehmen?

Klüter: Gutes Benehmen ist die Visitenkarte eines jeden Einzelnen. Wer sich benehmen kann, hat meiner Meinung nach klare Vorteile, zum Beispiel in Meetings, bei Kundenkontakten, beim Empfang von Gästen, am Telefon oder bei einem Geschäftsessen. Und wenn man sich auch noch mit interkulturellen Besonderheiten auskennt, umso besser.

LZ: Welche Erfolge verzeichnen Sie bei den Kursabsolventen?

Klüter: Die Azubis treten jetzt sicherer auf. Vieles kannten sie schon und musste nur aktiviert werden. Es geht um Kleinigkeiten wie das Kaugummikauen in einer Besprechung, das Tragen von Käppis im Büro oder die bauchfreie Kleidung beim Kundenbesuch.

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats