Flexibilität nimmt zu Feste Arbeitszeiten als Auslaufmodell

von Redaktion LZ
Donnerstag, 04. Dezember 2014
LZnet. Zwei Drittel der Personaler in Deutschland gehen davon aus, dass es 2020 keine festen Arbeitszeiten mehr gibt. Dies ergab eine Studie von Cisco.
Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, dass Mitarbeiter dann gelegentlich von zu Hause aus arbeiten können. Jeder Fünfte sieht sogar eine völlige Unabhängigkeit von Ort und Zeit: Wer sich seine Arbeitszeit frei einteilen kann, macht auch mal drei Stunden Mittagspause und arbeitet zu einer anderen Zeit wieder mehr.

"Anwesenheitspflicht von 9 bis 17 Uhr ist ein Arbeitsmodell aus dem letzten Jahrhundert", sagt Oliver Tuszik, Geschäftsführer von Cisco Deutschland. Auch das klassische Bewerbungsgespräch wird sich verändern: Bereits jetzt sind fast 60 Prozent der Personaler bereit, Kandidaten nur auf Basis von Videokonferenzen einzustellen.

Das kann sich auch jede zweite Führungskraft vorstellen und ist bereit, auf ein persönliches Kennenlernen zu verzichten.

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