Jetzt bewerben, gewinnen, Karriere machen

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 07. Juli 2004
Die Griechen haben es vorgemacht: Seit vergangenem Sonntag hält die Nationalmannschaft den heiß ersehnten Pokal des Europameisters in den Händen. Ein Außenseiter hat sich qualifiziert und den Sieg davon getragen.



Den Titelgewinn haben sich die Hellenen verdient: durch Tapferkeit, Taktik, Können, Leidenschaft und Ehrgeiz.

Diese Attribute werden nicht nur im Fußball mit Erfolg gekrönt - auch in der Welt des Lebensmittelhandels können sie zum Durchbruch verhelfen. Die Stiftung Goldener Zuckerhut vergibt jährlich Förderpreise an junge Nachwuchstalente und Institutionen.

Die Qualifikationsphase läuft auf Hochtouren. Bewerben können sich alle, die Karrierepläne in der Lebensmittelbranche verfolgen und nicht älter als 29 Jahre sind. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium.

Theoretiker und Praktiker

Praktiker aus dem Einzel- oder Großhandel sind ebenso dabei wie Industrie-Manager, Dienstleister wie auch angehende Wissenschaftler. Sie alle haben Chancen, einen Förderpreis von rund 5 000 Euro zu gewinnen.

Dabei sein ist alles: Ob Verkäufer, Logistiker, Informatiker oder Außendienstler - bewerben können sich Frauen und Männer aus allen Berufen der Ernährungsbranche.

Dazu gehören auch Institutionen, die im Lebensmittelbereich wissenschaftlich arbeiten, und Einrichtungen, die eine spezifische Aus- und Fortbildung anbieten.

Jede Bewerbung muss den bisherigen beruflichen Werdegang aufzeigen und die mögliche Verwendung des Preisgeldes. Wenn möglich sollten Empfehlungsschreiben von Personalverantwortlichen, Ausbildern oder Vorgesetzten dabei sein.

Fehlen darf nicht, wofür das mögliche Preisgeld verwendet werden soll. Gefördert werden beispielsweise Kurse und Praktika im Ausland, Projekte, die von allgemeinem Interesse für den Lebensmittelhandel sind, Studien und Dissertationen zu Themen aus Betriebswirtschaft, Marketing, Lebensmitteltechnologie oder -recht.

Eine Gala in Berlin

Eine Bewerbung muss nicht immer auf Anhieb klappen. Die Griechen haben nach wiederholtem Anlauf bei einer Europameisterschaft den höchsten Sieg errungen. So bewerben sich auch Kandidaten zum zweiten oder dritten Mal um einen Stiftungspreis.

Die Sieger werden zwar nicht im Pantheon wie Trainer Otto Rehhagel mit seinen griechischen Mannen empfangen. In Berlin lockt ein Vergnügen ganz anderer Art: Ein Gala-Abend in Abendkleid und Smoking.

700 Männer und Frauen aus der Branche treffen sich jährlich anlässlich der Preisvergabe des Golden Zuckerhutes der Lebensmittel Zeitung, wo herausragende Leistungen und Persönlichkeiten geehrt werden. In diesem Rahmen werden auch die Förderpreisträger gekürt.

Die Stiftung Goldener Zuckerhut ist auf Initiative der Lebensmittel Zeitung entstanden und wird von namhaften Unternehmen aus Industrie und Handel unterstützt. Das Stiftungsvermögen beläuft sich auf rund 1 Million Euro.

50 000 Euro werden jährlich an zehn Kandidaten ausgeschüttet. Seit elf Jahren fördert diese Institution den begabten Nachwuchs. Mehr als 100 Stiftungspreisträger haben seit 1990 ihre Karriere mit dem Preisgeld gestaltet und vorangebracht.

Die Idee der Stiftung war, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Ihr Ziel ist es, junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg finanziell zu unterstützten und anzuspornen. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury.

Eine Jury entscheidet

Ihr gehören prominente Vertreter der Lebensmittel Zeitung, der Kaufland Stiftung & Co KG, von Rewe, Beiersdorf, AVA und Henkel an. Den Vorsitz des Stiftungsrates hat derzeit Andreas Land, Chef von Griesson-de Beukelaer, inne.

Der Countdown läuft: Noch wenige Wochen, dann läuft die verlängerte Bewerbungsfrist für den Stiftungspreis Goldener Zuckerhut ab.

Bis zum 30. Juli sollte die Bewerbungsmappe bei der Stiftung Goldener Zuckerhut, z.H. Heike Deneberger, Mainzer Landstraße 251, 60326 Frankfurt am Main, vorliegen.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 069/75 95-1213 und hier erhältlich. (juh)

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