Projektarbeit in den neuen Bundesländern

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 03. Juni 2004
Die Förderpolitik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Ostdeutschland steigert die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen.



Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgelegte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Sie bestätigt die Effektivität der Innovationsförderung BMBF für die Neuen Ländern mit dem InnoRegio-Programm.

Nach den Daten des DIW weisen die geförderten Unternehmen im InnoRegio-Programm eine günstige Konkurrenzposition auf. Das Programm unterstütze die Verflechtung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und verstärke damit regionale Wertschöpfungsketten.

Laut DIW verfolgen die geförderten Unternehmen mit ihren Vorhaben anspruchsvolle Zielsetzungen und sind mit hoher innovativer Kompetenz tätig.

Drei Viertel der Vorhaben seien auf den internationalen Absatz ausgerichtet. Zwei Fünftel der InnoRegio-Unternehmen hätten schon heute mindestens ein Patent angemeldet und völlig neue Entwicklungen auf den Markt gebracht.

Mit der Initiative "Unternehmen Region" stellt das BMBF für die Neuen Länder jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Seit 1999 wurden mit den Programmen dieser Initiative in 88 regionalen Innovationsverbünden über 800 Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsprojekte unterstützt.

Hierbei verlangt das BMBF ein unternehmerisches Management, damit Innovationspotenziale marktnah in wirtschaftliche Wertschöpfung umgesetzt werden können. (juh)

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