Franchise wächst in Deutschland

von Judit Hillemeyer
Freitag, 26. Mai 2006
Die Zahl der System-Selbstständigen wächst. Auch in diesem Jahr konnte der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV) bei seiner statistischen Datenerhebung einen klaren Zuwachs der gesamten Franchise-Branche für 2005 verzeichnen.



So haben 870 Franchise-Systeme (2004: 845 Franchise-Systeme) gemeinsam mit ihren 48.700 Franchise-Unternehmern (2004: 45.000 Franchise-Unternehmer) einen Umsatz von 32,3 Mrd. Euro (2004: 28 Mrd. Euro) erwirtschaftet.

In der Branche wurden insgesamt 421.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Das entspricht einem Beschäftigtenzuwachs von 20.000 neuen Arbeitsplätzen (3,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Dr. Dieter Fröhlich, Präsident des Deutschen Franchise-Verbandes ist überzeugt, dass die Branche aber noch weit mehr Beschäftigungspotenzial in sich birgt: "Schon jetzt wird durchschnittlich jede halbe Stunde ein neuer Arbeitsplatz in der Franchise-Branche geschaffen.

Bei Verbesserung der Rahmenbedingungen für Existenzgründer, für die wir uns in unserer Verbandsarbeit auch weiterhin aktiv einsetzen werden, gehen wir in den nächsten fünf Jahren von 200.000 neuen Arbeitsplätzen aus."

Dies Potenzial bestätigten auch die Arbeitsmarktforscher der Universität Mainz in ihrer Studie "Zur Zukunft des Franchising in Deutschland", die im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) erstellt wurde.

Aufgrund des partnerschaftlichen Charakters sind Franchise-Systeme trotz der derzeitig allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation nicht nur stabil, sondern können expandieren. (juh)

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