Frauen kriegen weniger Geld

von Redaktion LZ
Freitag, 13. Mai 2005
Der Wettbewerbsdruck und die konjunkturell angespannte Situation der Wirtschaft hat Rückschläge in der Gleichbehandlung von Männern und Frauen provoziert. Zu diesen Ergebnissen kommt Sonja Bischoff, Beiratsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), Düsseldorf, in ihrer Studie " Wer führt in (die) Zukunft?"



Danach verdienen Frauen im Management auf dem Niveau von 1986. Die Untersuchung fasst die Ergebnisse aus dem Jahr 2003 zusammen und zeigt Entwicklungen im Vergleich zu 1986, 1991 und 1998 auf.

Lediglich im Zusammenhang "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" und im Kontext des "Diversity Managements" spiele Gleichberechtigung derzeit eine Rolle.

In der vierten Studie über Männer und Frauen in Führungspositionen des mittleren Managements der deutschen Wirtschaft kommt Bischoff zu dem Ergebnis, dass weibliche Führungskräfte, die karriere- und einkommensorientiert handeln, Unternehmen besser meiden sollten, in denen es schon relativ viele weibliche Führungskräfte gibt.

Die Studie ist in er DGFP-Schriftenreihe "Praxis Edition", Band 77, W. Bertelsmann Verlag, erschienen. (ba)

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