Frauen: Für Informatik gewinnen

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 09. März 2005
Nicht nur zum internationalen Frauentag engagierte sich die Initiative D21 für die Belange von Frauen. Mit gezielter Unterstützung verschiedener Projekte hat sich die Organisation für die Gewinnung weiblichen Nachwuchses in IT, Technik und Naturwissenschaften eingesetzt.



Zu den Projekten gehören unter anderem der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag, das Bundesausbildungsprojekt "idee it" und Hochschulwettbewerbe zur Gewinnung von Studentinnen in frauenuntypischen Studiengängen.

Zum dritten Mal in Folge organisiert die Initiative mit dem Bundeskanzleramt die Girls´Day-Aktion am 28. April 2005, mit Beteiligung von Mitgliedsunternehmen, die für die Mädchen einen Mitmach-Parcours erstellen.

Zum zweiten Mal wird der D21 Girls´Day-Schulpreis ausgeschrieben, der die besten Schulkonzepte für die Integration des Mädchen-Zukunftstags in die Angebote schulischer Berufswahlorientierung mit Preisgeldern von insgesamt 3.500 Euro auszeichnet.

Die Gewinnung von weiblichen Auszubildenden speziell für die neuen IT-Ausbildungsberufe ist das Ziel des Bundesausbildungsprojekts "idee it", das seit Projektbeginn von der Initiative D21 unterstützt wird. Der Anzahl von Mädchen und jungen Frauen in den IT-Ausbildungen ist von 748 im Jahre 1997 auf 14.538 im Jahr 2003 angestiegen.

Trotz dieser erheblichen Steigerung der absoluten Zahlen von Mädchen in IT- und Medienausbildungen beträgt ihr Anteil seit der neuen Ausbildungsberufe im Jahre 1997 mit 21,5 Prozent weniger als ein Viertel der Auszubildenden.

Die Initiative D21 ist mit über 400 Vertreterinnen und Vertretern von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen Deutschlands größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership).

Mit ihrem Engagement wollen sie die Rahmenbedingungen für einen schnellen und erfolgreichen Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft verbessern und so Deutschland international wettbewerbs- und zukunftsfähiger machen.

Dazu gehört als wesentlicher Bestandteil, mehr Frauen für Naturwissenschaft, IT und Technik sowie für Führungspositionen zu gewinnen. Weitere Informationen sind hier erhältlich. (juh)

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