Frauen planen Karrieren passiver

von Redaktion LZ
Freitag, 15. März 2013
LZnet. Frauen planen ihre Karriere passiver als Männer: Sie fragen seltener nach einer Beförderung (26 vs. 74 Prozent) oder Gehaltserhöhung (48 vs. 72 Prozent) und werden weniger oft befördert: Während 50 Prozent der Männer die gewünschte neue Position erhielten, waren es bei den Frauen nur 38 Prozent.
Das zeigt eine Studie von Accenture. Gefragt danach, was Erfolg im Beruf ausmacht, nennt etwas mehr als ein Drittel der Frauen Geld, 46 Prozent dagegen ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit. Nur die Anerkennung im Beruf wird von Frauen noch häufiger als Erfolgsfaktor angeführt.

Auch bei den Männern erhält die Anerkennung die meisten Nennungen. Work-Life-Balance aber kommt mit 34 Prozent nur auf Rang vier. Geld und unabhängiges Arbeiten teilen sich mit je 27 Prozent den ersten Platz. Auch halten deutlich mehr Männer als Frauen einen Vorstandsposten für erstrebenswert (24 vs. 7 Prozent).

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