Frauen in Führungspositionen Lidl und Otto prüfen Gleichbehandlung

von Redaktion LZ
Mittwoch, 24. August 2016
Zwölf große Unternehmen und Institutionen wollen mit Hilfe eines Projekts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben voranbringen. Sie nehmen an der Pilotphase des "Gleichbehandlungs-Checks" teil, mit dem Betriebe ihr Personalwesen systematisch auf potenzielle Diskriminierungen überprüfen können.

Mit dabei sind die Lidl-Stiftung, Otto Group und Weleda. Das neue Analyseinstrument kann Benachteiligungen im Arbeitsleben sichtbar machen. Es nutzt statistische Vergleiche, Verfahrensanalysen von Regelungen und Abläufen im Betrieb sowie anonymisierte Paarvergleiche männlicher und weiblicher Beschäftigter.

Geprüft werden können die Stellenausschreibung, der Bereich der Einstellung und des Aufstieges, die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, die betriebliche Weiterbildung, die Leistungsbeurteilung und die Arbeitszeit.


Die Unternehmen entscheiden sich in der bis Januar 2017 dauernden Pilotphase für vier von insgesamt 16 Werkzeugen. Die Daten werden anonym und vertraulich ausgewertet. Die Beteiligten werden mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Auf der Seite www.gb-check.de werden die Analysetools ab Frühjahr 2017 kostenlos zur Verfügung gestellt.

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