Familienunternehmen Fremdmanager scheitern häufig

von Christiane Düthmann
Donnerstag, 14. November 2013
Die Besetzung von Führungspositionen in Familienunternehmen durch externe Manager erfordert Fingerspitzengefühl. Die Hälfte aller Fremdmanager entpuppt sich nach spätestens zwei Jahren als Fehlbesetzung, wie eine Studie ergab, für die 42 Familienunternehmer über ihre 160 Geschäftsführer persönlich befragt wurden.
"Das kann zu Imageschäden und sogar zu einer existenziellen Bedrohung des Familienunternehmens führen", sagt Gabriela Jaecker, deren Beratungsunternehmen die Erhebung gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim durchgeführt hat. Eine Ursache für die hohe Quote der Fehlbesetzungen sei ein nicht ausreichend professionalisierter Rekrutierungsprozess. Personalentscheidungen würden oft aus dem Bauch heraus getroffen.

Besonders relevant für den Erfolg von Fremdmanagern ist der Studie zufolge vorherige Erfahrung in anderen Familienunternehmen sowie der entsprechenden Branche. Erfolgskritisch seien zudem Eigenschaften wie Loyalität, Führungsstärke und Persönlichkeit.

 

(cd)

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