Frust ist eine Zeitbombe

von Judit Hillemeyer
Freitag, 09. März 2007
Frustration am Arbeitsplatz ist eine Zeitbombe für Unternehmen. Mehr Bezahlung, Karriereoptionen und Wertschätzung werden gefordert. Die Stimmung der Angestellten im mittleren Management ist weltweit zum Großteil von Demotivation und Unzufriedenheit geprägt.



Dies geht aus der internationalen Studie "Middle Manager's Outlook" des Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture hervor. Befragt wurden rund 1.400 Angestellte aus dem mittleren Management in Europa, Nordamerika und Asien.

Demnach sind im internationalen Schnitt nur vier von zehn Befragten (39 Prozent) mit ihrer derzeitigen Berufssituation generell zufrieden. Eine berufliche Neuorientierung in dem Sinne, den bisherigen Arbeitgeber zu wechseln, erwägen sogar 43 Prozent, wobei sich bereits fast ein Viertel (23 Prozent) der Angestellten im mittleren Management aktiv um eine neue Stelle bemüht.

Als Hauptursache für diese negative Einstellung geben 25 Prozent fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereoptionen an. Unzureichende Bezahlung beklagen 44 Prozent, 56 Prozent fehlt die Wertschätzung der beruflichen Leistung. Durch einen Arbeitgeberwechsel erhofft sich knapp ein Viertel erhebliche berufliche Verbesserungen. (juh)

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