Führungskulturen verändern sich

von Silke Biester
Donnerstag, 29. August 2013
Wenn Stabilität zum Ausnahmezustand wird, stehen Führungskräfte vor neuen Herausforderungen. Es gehe künftig darum, die Volatilität zu managen, so das Fazit der Diskussion "Leadership 2020" auf der Jahrestagung Personal.
Zukunftsfähige Unternehmen müssten sich von Anwesenheitspflicht und Kontrolle verabschieden und stattdessen eine Ergebniskultur entwickeln. Dafür sei es auch notwendig, neue Organisationsstrukturen zu schaffen. Klassische Hierarchien werden künftig von Netzwerken abgelöst.

Ferrero berücksichtige dies bereits beim Recruiting, berichtet Frauke Hofsommer, die das Talent Management des Süßwarenherstellers leitet: "Wir suchen gezielt Mitarbeiter, die Unsicherheit aushalten, Eigenverantwortung mögen und entscheidungsfähig sind."

 

(sb)

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