Befragung Führungsnachwuchskritisiert Entscheider

von Redaktion LZ
Donnerstag, 15. Mai 2014
LZnet. Die Führungskräfte von morgen sind unzufrieden mit den Entscheidern von heute. Sie billigen ihnen zu, hart zu arbeiten, halten sie aber gleichzeitig für risikoscheu und zu sehr auf ihren Status bedacht. Das zeigt das "Global Perspectives Barometer 2014" des St. Gallen Symposiums in Zusammenarbeit mit dem GfK Verein.
61 Prozent der 876 befragten Jungakademiker sind der Meinung, Regierungen und Verwaltungen würden mit ihren Entscheidungen bei wichtigen Themen "oft" versagen. Beinahe die Hälfte denkt das von Unternehmern und Managern.

Von ihrem künftigen Beruf erwarten sie vor allem attraktive Karrierechancen (74 Prozent), interessante Aufgaben (68) und Autonomie (60). Work-Life Balance (55), Internationalität (54) und positive gesellschaftliche Auswirkungen (54) ihres Jobs stehen ebenfalls hoch im Kurs.

Wie sicher und gut bezahlt der Job ist, scheint den meisten dagegen weniger bedeutsam. Auf Gehaltsnebenleistungen wie einen Dienstwagen legt die Mehrheit der künftigen Führungskräfte wenig Wert.

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