Hohe Gehälter bleiben ein Tabu  

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 02. Oktober 2008
Je höher die Vergütung von Vorständen deutscher Unternehmen, desto eher halten sie diese Daten zurück. Das ist ein zentrales Ergebnis einer empirischen Studie von Professor Dr. Erik Theissen und Dr. Christian Andres von der Universität Bonn.



Seit 2002 empfiehlt der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK), die individuellen Bezüge von Vorstandsmitgliedern öffentlich zu machen. An die Stelle der freiwilligen Selbstregulierung setzte der Bundestag das Vorstandsvergütungsoffenlegungsgesetz.

Es sieht eine Ausnahmeregelung vor: Der Vorstand kann die Offenlegung für fünf Jahre aussetzen, wenn die Hauptversammlung mit 75-prozentiger Mehrheit zustimmt. (juh)

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