Weniger Geld für den CEO

von Judit Hillemeyer
Freitag, 27. Juni 2008
Topmanagern großer Firmen würden Deutsche ein deutlich niedrigeres Gehalt überweisen, als diese tatsächlich erhalten.



Rund 55 Prozent der Befragten halten ein Gehalt in der Größenordnung von bis zu zehn Arbeitnehmergehältern für angemessen. 16 Prozent wären bereit, Topmanagern ein Gehalt zu zahlen, das dem Einkommen von 11 bis 50 Arbeitnehmern entspricht.

Rund 10 Prozent der Befragten fänden es angemessen, erfolgreichen Unternehmenslenkern mehr als das 50-fache des Gehaltes eines durchschnittlichen Arbeitnehmers zu überweisen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung des Heroldsberger Wirtschaftsforschungsinstituts Dr. Doeblin. Befragt wurden 1 000 repräsentativ ausgewählte Personen.

Der typische Vorstandsvorsitzende dürfte auf das 100- bis 200-fache Gehalt eines Arbeitnehmers kommen. In den USA ist die Einkommensspreizung noch ausgeprägter. Dort entsprechen die Durchschnitts- Einkommen von Vorstandsvorsitzenden etwa dem 500-fachen des Einkommens eines Arbeitnehmers.

In Deutschland wie in den USA haben sich die Unterschiede zwischen den Einkommen der Vorstandsvorsitzenden und denen der Durchschnitts-Arbeitnehmer in den letzten 15 Jahren deutlich erhöht. (juh)

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