Gehälter steigen langsamer

von Judit Hillemeyer
Freitag, 07. August 2009
Die Wirtschaftskrise dämpft die Gehaltsentwicklung. Nach einer Zwischenbilanz der Studie „Global Salary Increase Survey“ der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates steigen die Gehälter in diesem Jahr in Deutschland über alle Branchen und Hierarchieebenen hinweg voraussichtlich nur um 2,1 Prozent.



Die größten Gehaltserhöhungen erhalten in diesem Jahr voraussichtlich Fachkräfte und Sachbearbeiter. Ihre Vergütung steigt um durchschnittlich 2,3 Prozent. Die Bezüge des Topmanagements hingegen werden um lediglich 1,9 Prozent erhöht.

Die Mitarbeiterbindung steht trotz Sparmaßnahmen bei vielen im Vordergrund. In der Krise reduziert knapp ein Drittel der Unternehmen die Zahl der Beförderungen. Nur zwischen 10 und 20 Prozent der Unternehmen planen aktuell Einsparungen bei der Vergütung, wobei Gehaltserhöhungen eher selektiv den Top-Performern gewährt werden. Die Hälfte der Befragten plant Einstellungsstopps. Von Mitarbeiterentlassungen in diesem und im nächstem Jahr gehen 45 Prozent aus. (juh)

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