Gehaltskürzungen prognostiziert

von Judit Hillemeyer
Freitag, 09. Oktober 2009
In Folge der Wirtschaftskrise prognostizieren 64 Prozent der im Rahmen einer Hewitt-Studie befragten Unternehmen eine Kürzung der Gehaltsbudgets oder gar eine Nullrunde. Eine Erhöhung der Gehälter wurde von keinem in Erwägung gezogen. Dies sind Ergebnisse der Untersuchung "Fringe Benefits Deutschland 2009", die von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates durchgeführt wurde.



Sie hat branchenübergreifend 30 führende Firmen zu ihren Nebenleistungspraktiken befragt. Bei den Fixgehältern bleibt wenig Spielraum, sagen die Experten. Nebenleistungen gewinnen stärker an Bedeutung. Die Studie zeigt, dass diese im Durchschnitt 14 Prozent des Gesamtvergütungspaketes bilden. Attraktive Nebenleistungen sind laut Personalberatern eine gute Möglichkeit, sich auf dem hart umkämpften Talentemarkt zu positionieren. 50 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Marktsituation. Bei 46 Prozent steht die Einführung beziehungsweise der Ausbau von Kurzarbeit an. (juh)

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