Generation Y im Blick

von Redaktion LZ
Donnerstag, 28. März 2013
LZnet. Arbeitgeber bieten Absolventen frühere Einblicke ins Unternehmen und verbesserte Betreuung beim Einstieg. Dies zeigt die Studie Job-Trends des Staufenbiel Instituts.
Arbeitgeber müssen der Generation Y mehr bieten als einen Job. Deshalb haben viele ihr Employer Branding und Recruiting verändert, so ein Ergebnis der Staufenbiel-Studie. Viele präsentieren sich zielgruppengerecht in sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Fast die Hälfte der Arbeitgeber gibt schon in der Bewerbungsphase Einblicke ins Unternehmen und ermöglicht es den Einsteigern, ihre künftigen Kollegen kennenzulernen.

Auch die Betreuung des Nachwuchses wandelt sich: Rund 40 Prozent bieten eine bessere Einarbeitung, mehr Fortbildung und einen verstärkten Einsatz von Mentoren sowie flexiblere Arbeitszeiten. Die Hälfte der Personaler gibt an, dass sie sich mittlerweile eher bei den jungen Absolventen bewerben muss als umgekehrt.

Allerdings erweist sich das Miteinander von Jung und Alt als durchaus spannungsgeladen: So bemängeln 13 Prozent der Personaler, die nachwachsende Generation sei nur wenig kritikfähig. Und jeder zehnte Befragte berichtet, dass ältere Kollegen häufiger über mangelnden Respekt der auch als Millennials bezeichneten Nachwuchskräfte klagen.

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