HDE bringt Leitsätze zur Personalpolitik

von Redaktion LZ
Freitag, 18. Mai 2012
LZnet. Um die Attraktivität des Einzelhandels als Arbeitgeber und Ausbilder für die Zukunft zu stärken, hat der Handelsverband Deutschland (HDE) "beschäftigungspolitische Leitsätze" verabschiedet.
Demnach soll die im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote in Handel gehalten werden und der Anteil der Abiturienten weiter steigen. Außerdem setzt sich die Branche das Ziel, zwei Drittel aller Azubis in unbefristete Vollzeit zu übernehmen. Dumpinglöhne lehnt der HDE ab.

Er plädiert für eine faire Vergütung und eine Erhöhung der Zahl tarifgebundener Unternehmen. Arbeitszeiten sollen "weiterhin in enger Abstimmung zwischen den Angestellten und dem Bedarf der Unternehmen" geregelt werden. Darüber hinaus will die Branche gezielt Frauen in Führungspositionen fördern.

HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Genth sieht den Einzelhandel in vielen Bereichen schon auf einem guten Weg. Angesichts der demografischen Entwicklung allerdings gebe es "auch noch Einiges zu tun".

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