HDE kritisiert Präventionsgesetz

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 09. Februar 2005
Das Präventionsgesetz, das im Bundeskabinett verabschiedet wurde, sei eine Job-Bremse, kritisiert Holger Wenzel in Berlin. Der Hauptgeschäftsführer des HDE betonte, Gesundheitsvorsorge sei wichtig, dürfe aber nicht auf Kosten des Arbeitsmarktes gehen.



Wer die Kosten der Gesundheitsprävention aus den Kassen der Sozialversicherungssysteme bezahlen wolle, treibe die Lohnzusatzkosten hoch. Das koste Arbeitsplätze.

Das Gesetz sieht alljährlich 250 Mio. Euro für Gesundheitsvorsorge vor. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sollen hierzu 180 Mio. Euro beisteuern, die gesetzliche Rentenversicherung weitere 40 Mio.

20 Mio. Euro sollen von der gesetzlichen Unfallversicherung zur Verfügung gestellt werden und weitere 10 Mio. Euro von der sozialen Pflegeversicherung. (juh)

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