HR-Manager fordern mehr Mitsprache

von Redaktion LZ
Donnerstag, 13. Juni 2013
LZnet. Neun von zehn Human-Resources-Manager wollen sich nicht länger mit der Rolle des klassischen Personalers zufriedengeben und fordern eine firmeninterne Aufwertung. Jeder zweite Personalmanager spürt, wie seine tägliche Arbeit von der Unternehmensstrategie geprägt wird, fühlt sich aber machtlos, weil er an strategischen Entscheidungen nicht beteiligt wird.
Das sind Ergebnisse der Studie "Einfluss des HR-Managements auf den Unternehmenserfolg" der Personalberatung Rochus Mummert. "Der Vorwurf, zu viele Personalmanager hätten es sich im administrativen Klein-Klein bequem gemacht, geht an der Realität vorbei", kommentiert Studienleiter Hans Schlipat.

Das Hauptproblem liege darin, dass es in den meisten Unternehmen "kein Bewusstsein und keine Definition gibt, was eine strategische und dem Ergebnis verpflichtete Personalarbeit ausmacht". Auch fehle es an Instrumenten, mit denen diese gemessen werden kann. Drei Viertel der Personalmanager seien sich im Klaren, dass sie ihre Arbeit intern besser vermarkten müssen.

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats