Handel schafft neue Arbeitsstellen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 12. Februar 2010
Der Handelsverband Deutschland sieht die Branche als Jobmotor. An der Behauptung, dass "der Einzelhandel sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse durch Minijobs ersetzt", sei ebenso wenig dran wie an dem Vorwurf, dass "in großem Stil feste Arbeitsplätze durch Zeitarbeiter ersetzt werden", so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes mit Sitz in Berlin.



Er beruft sich dabei auf die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach habe der Einzelhandel trotz Wirtschaftskrise und Umsatzrückgang im Jahr 2009 neue Arbeitsplätze geschaffen. Entstanden seien 40.000 neue Beschäftigungsverhältnisse (Stichtag: 30. Juni 2009) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bei drei Vierteln, nämlich 29.000, soll es sich um sozialversicherungspflichtige Stellen handeln: 6.000 Vollzeitjobs und 23.000 Teilzeitjobs. Nur ein Viertel der neuen Stellen, das sind rund 11.000, fallen in die Kategorie geringfügige Beschäftigungsverhältnisse. Von diesen Minijobs würden 10.000 als Nebentätigkeit ausgeübt, heißt es. (juh)

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