In Elternzeit als Springer arbeiten

von Judit Hillemeyer
Freitag, 21. Dezember 2007
Gütesiegel für Familienfreundlichkeit: Hertie-Stiftung bestätigt erneut Henkels Personalpolitik. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern diverse Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.



"Wir wissen, dass wir die Fähigkeiten und Talente unserer Mitarbeiter nur dann optimal nutzen können, wenn wir dazu beitragen, dass sie die Herausforderungen von Beruf und Familie erfolgreich meistern können. Denn motivierte, talentierte und lernbereite Mitarbeiter bilden die Basis unseres Erfolgs", sagt Anke Meier, globale Diversity Managerin bei der Henkel KGaA.

Kurz nachdem dem Unternehmen im Jahr 2005 erstmals das Grundzertifikat verliehen wurde, begannen die Vorbereitungen für die jetzt erreichte Re-Auditierung: In Workshops hat Henkel gemeinsam mit externen Auditoren der Hertie-Stiftung Zielsetzungen und Maßnahmen für eine noch familienbewusstere Personalpolitik erarbeitet. "Die Re-Auditierung zeigt, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind", so Meier.

Der Henkel-interne Arbeitskreis "Familie und Beruf" sucht in Pilotprojekten Lösungen für die Gestaltung flexiblerer Arbeitszeitmodelle und für die Betreuung von Familienangehörigen. Ein Ansatz ist beispielsweise der externe Familienservice. Dieser bietet Eltern individuelle Beratung bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und vermittelt Tagesmütter und Kinderfrauen.

Das Betreuungsangebot für Kinder sei in den letzten Jahren konsequent ausgebaut und an den Bedarf der Mitarbeiter angepasst worden, so der Markenhersteller. Bereits seit 1940 besteht die Gerda-Henkel-Kindertagesstätte in Düsseldorf, die Belegplätze für Kinder ab einem Alter von vier Monaten anbietet.

Derzeit errichtet Henkel mit Beteiligung der Stadt Düsseldorf eine zusätzliche Kindertagesstätte und baut damit insbesondere das Angebot für Kinder unter drei Jahren weiter aus. Mitarbeiter in Elternteilzeit haben die Möglichkeit, über das Internet Qualifizierungsmaßnahmen zu nutzen. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, beispielsweise Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen verstärkt auch über Mitarbeiter in Elternzeit zu realisieren. Geboten wird außerdem eine Unterstützung bei pflegebedürftigen Eltern. (juh)

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