Innovationen für Kunden von übermorgen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 26. Oktober 2007
Foto: Henkel
Foto: Henkel
Als Pilotprojekt startet Henkel einen internationalen Studentenwettbewerb in sechs europäischen Ländern. Über die Initiative "Henkel Innovation Challenge" werden innovative Ideen für Produkte, Geschäftskonzepte und Services für das Jahr 2050 aus dem Bereich Wasch- und Reinigungsmittel gesucht. Das Konzept fungiert auch als Rekrutierungsinstrument.



Die Initiative richtet sich an Studenten aller Fachrichtungen - auch an Geisteswissenschaftler. Zunächst soll es vor allem darum gehen, mit Hochschülern in Kontakt zu kommen. Diese sind aufgefordert, in Dreier-Gruppen ihre kreativen Ideen einzureichen.

Der Hersteller lädt die Gruppen mit den überzeugendsten Konzepten zum nationalen Finale an den Unternehmenssitz nach Düsseldorf ein. Für die Besten dieser Runde geht es im April nächsten Jahres zum internationalen Finale nach Barcelona. Dem Gewinner-Team winkt neben der Auszeichnung eine Erlebnis-Reise nach Istanbul. Bewertet werden die Ideen von einer Fachjury.

Teamarbeit: Beim Henkel-Wettbewerb können Studenten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

"Wir sehen die Henkel Innovation Challenge als Chance für ein gegenseitiges Kennenlernen und einen intensiven Gedankenaustausch", sagt Jury-Mitglied Fridtjof Helemann, Vice President Corporate Policies. Der Wettstreit dient aber auch, wie beispielsweise der L'Oréal-Challenge, als alternatives Rekrutierungsinstrument.

Henkel will sich so künftigen Hochschulabsolventen als internationaler Arbeitgeber präsentieren. Damit bereitet sich der Hersteller auf den Wettbewerb um Talente aus dem Hochschulbereich vor, der bereits schon heute an Intensität gewinnt.

Thematisch steht das Jahr 2050 im Fokus: Welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen prägen den Alltag? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für Produkte und Business-Konzepte der Zukunft? Gesucht werden Ideen rund um den Unternehmensbereich Wasch- und Reinigungsmittel.

Der Konsumgüter-Konzern fordert alle Teilnehmer auf, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und in Dreier-Teams innovative Konzepte zu entwickeln. "Henkel will hier bewusst wenig Vorgaben machen, denn es soll ja auch Spaß bringen", betont Jury-Mitglied Ina Classen, Corporate Recruitment.

In der Wettbewerbsphase wollen Henkel-Manager die Studenten als Mentoren unterstützen und betreuen - nicht nur vor Ort während des nationalen Finales, sondern auch in der Vorbereitungszeit und darüber hinaus. Auf diesem Weg hofft das Unternehmen, frühzeitig Beziehungen zu Studenten und ihrem Leistungspotenzial herstellen zu können. Umgekehrt haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Kontakte zu einem möglichen Arbeitgeber und zu anderen Kommilitonen zu knüpfen.

Der Wettbewerb ist zum Semesterbeginn im Oktober an den Start gegangen. "Zunächst nehmen daran sechs europäische Länder teil: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Spanien", erklärt Fridtjof Helemann. Geplant ist, die "Innovation Challenge" sukzessive international in den kommenden Jahren auszuweiten. "Henkel ist ein globales Unternehmen und sucht Talente in der ganzen Welt".

Die Bewerbungsfrist für die erste nationale Runde endet am 21. November. Mehr Informationen sind unter der Interntadresse www.henkelchallenge.com erhältlich. (juh)

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats