Henkel wirtschaftet nachhaltig

von Redaktion LZ
Donnerstag, 24. März 2005
Die Henkel KGaA präsentiert für das Jahr 2004 erneut verbesserte Ergebnisse zur Nachhaltigkeit. Dabei setzt der Konzern auf einen ganzheitlichen Ansatz, der außer Umweltaspekten auch gesellschaftliche Entwicklungen umfasst.



Während die Produktionsmenge des Konzerns um 8 Prozent auf 4,8 Mio. Tonnen (t) anstieg, legte der Engergiebedarf der Düsseldorfer nur um knapp zwei Prozent auf 2,3 Mio. Megawattstunden zu. Die Kohlendioxid-Emissionen stiegen um weniger als ein Prozent auf 653 000 t.

Für Henkel-Chef Prof. Dr. Ulrich Lehner ist nachhaltiges Wirtschaften unabdingbare Voraussetzung für den Unternehmenserfolg: "Wer die langfristige Entwicklung des Unternehmenswerts vor Augen hat, wird im Eigeninteresse in seinen unternehmerischen Plänen auch Unweltanforderungen und gesellschaftliche Anliegen berücksichtigen, denn sie sind für die Reputation, Kundentreue, Qualität oder allgemein für die unternehmerische Existenzgrundlage von Bedeutung."

Dazu zählt für den Konzern auch das Engagement in fasst 600 gemeinnützigen Projekten, die der Konzern je nach Bedarf mit Sach- und Geldspenden oder auch durch die Freistellung von Mitarbeitern fordert. Aber auch bei Investitionen in den Reformstaaten Osteuropas stellt Henkel die gesellschaftliche Weiterentwicklung in den Vordergrund.

Dazu zählt unter anderem die Anhebung der Löhne. Ein verbessertes Einkommensniveau bringt eine höhere Kaufkraft mit sich und "nur wer genügend Geld hat, kann auch unsere Produkte kaufen," bringt es Dr. Friedrich Stara, bis Ende 2004 der Präsident der Henkel CEE und von Juli 2005 an Mitglied der Geschäftsführung der Henkel KGaA und zuständig für den Bereich Wasch-/Reinigungsmittel, auf den Punkt.

Mit dem sogenannten Persil-Index veranschaulicht Stara sein Anliegen: Während in Deutschland für eine 600 g-Packung Persil sieben Minuten gearbeitet werden muss, sind es in Ungarn 34, in Polen 45, in Russland 87 und in der Ukraine sogar 139 Minuten.

Seit Ende der 1980er Jahre investiert Henkel in Mittel- und Osteuropa in Joint Ventures mit lokalen Unternehmen und "rund 200 Mio. Euro in die Modernisierung der Produktionsstandorte," so Dr. Friedrich Stara. (li)

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