Umfrage Interim-Manager für Change-Prozesse

von Silke Biester
Mittwoch, 24. September 2014
Das Aufgabengebiet eines typischen Interim-Managers verändert sich. Immer häufiger werden sie eingesetzt, um Change-Prozesse zu begleiten.
Während sie früher überwiegend für Sanierungsaufgaben und Krisensituationen ins Unternehmen geholt wurden, macht das Changemanagement inzwischen 32 Prozent der Mandate aus. Krisenmanagement und der vorübergehende Bedarf bestimmter Qualifikationen sind der Hauptgrund für je 15 Prozent der Interim-Einsätze.

Das zeigt eine europaweite Umfrage der Personalberatung Executives Online. Der steigende Innovations- und Kostendruck sowie die Digitalisierung und Internationalisierung sorgen dafür, dass professionelles Changemanagement an Bedeutung gewinnt – viele Führungskräfte wissen jedoch zu wenig über die zeitnahe Umsetzung und Betreuung.

23 Prozent der Befragten gaben strategische Kenntnisse als entscheidend für ihre Tätigkeit an, 21 Prozent die Ergebnisorientierung. Die Führungskräfte auf Zeit sind immer an der Umsetzung ihrer Strategien beteiligt, sodass sie zunehmend auch als eine Art Unternehmensberater fungieren.

46 Prozent sind in kleineren Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern im Einsatz. Je ein Drittel ist bis zu einem halben Jahr, ein ganzes Jahr beziehungsweise länger bei einem Unternehmen. Der durchschnittliche Tagessatz eines Vorstands oder Geschäftsführers auf Zeit liegt bei 1153 Euro, ein vorübergehender HR-Manager erhält 850 Euro.

(sb)

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