"Wer kreativ ist, kriegt die Richtigen"

von Redaktion LZ
Freitag, 12. April 2013
Axel Haitzer
Axel Haitzer
Herr Haitzer, was raten Sie Unternehmen in Sachen Azubimarketing?
Sie müssen sich mit ihrem Image als Arbeitgeber auseinandersetzen und für Bewerber transparenter werden. Jungen Leuten fehlt oft eine wirklichkeitsgetreue Vorstellung der verschiedenen Berufsbilder. Es gilt heute, sich bei den Bewerbern zu bewerben. Und man muss im Ausbildungsmarketing neue Wege gehen. So ist beispielsweise eine Spende beim örtlichen Fußballverein oder ein Sponsoring von Unterrichtsmitteln für die Schule in aller Regel deutlich erfolgreicher als eine kleine Zeitungsanzeige.

Wie lässt sich der Bewerbungsprozess optimieren?

Was wir bei Testbewerbungen erleben, ist oft haarsträubend. So reagieren nur etwa 10 Prozent der Personalverantwortlichen am Telefon angemessen auf die Frage, warum man sich gerade bei ihnen bewerben soll. Viele verhalten sich arrogant oder unhöflich. Dabei sollten sie heutzutage auf derartige Fragen vorbereitet sein.

Oft wird über mangelnde

Bewerberqualität geklagt.

Nachqualifizierung ist ein praktikabler Weg, dem Bewerbermangel entgegenzutreten. Nicht wenige Betriebe unterstützen ihre Azubis mit Benimm-, Rechtschreib- oder Rechenkursen. Wer kreativ ist und aktiv wird, kriegt am Ende die richtigen Leute.

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