Ein Tag frei zum Weiterbilden

von Redaktion LZ
Freitag, 22. Oktober 2010
LZnet. Vier Tage arbeiten, einen Tag fortbilden. Diesen Freiraum zur persönlichen Weiterentwicklung und zum Wissensaustausch genießen Mitarbeiter der Itemis AG. Das radikale Konzept kommt gut an. Nicht nur bei der Belegschaft.
Für dieses Arbeitszeitmodell erhielt der Softwareentwickler am 13. Oktober den 18. Deutschen Personalwirtschaftspreis. Er wurde im Rahmen der Messe Zukunft Personal in Köln verliehen.

Das ausgezeichnete Unternehmen begründet das betriebliche Bildungsmodell damit, dass der Entwickler stets einen Wissensvorsprung vor seinen Kunden benötige. Bei der Ausgestaltung lässt Itemis seinen Mitarbeitern großen Freiraum.

Sie können wählen, wo sie sich weiterbilden, ob zuhause oder in der Firma. Und auch mit welchen Themen sie sich beschäftigen.

Breite Palette an Themen möglich

Dabei gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten. Sie reicht von Study-Groups im Kerngebiet Softwareentwicklung über selbst organisierten Englischunterricht bis hin zur Rückenschule. Wer es aus aktuellen betrieblichen Gründen nicht schafft, sich einen Tag freizuschaufeln, kann das Angebot auch am Block wahrnehmen.

Nicht alle Mitarbeiter machen indes davon Gebrauch. Bei Bewerbern jedoch hat es sich schon herumgesprochen. Sie zeigen sich von der Großzügigkeit des Arbeitgebers in Sachen Bildung beeindruckt. Damit hat Itemis ein weiteres Ziel erreicht.

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