Bewerber lassen sich lieber werben

von Judit Hillemeyer
Freitag, 17. November 2006
Die Bedeutung elektronischer Jobofferten nimmt weiter zu. Mehr als die Hälfte der deutschen Stellensuchenden glaubt, über Internet-Karriereportale einen neuen Arbeitsplatz zu finden und bewirbt sich lieber mit einer Online-Bewerbung als einer klassischen Bewerbungsmappe.



Dies sind Ergebnisse der Studie "Bewerbungspraxis 2007". An der Untersuchung, die vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Online-Stellenportal Monster Worldwide durchgeführt wurde, haben sich über 11.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte beteiligt.

Ein weiterer Trend ist die passive Stellensuche über das Einstellen des eigenen Lebenslaufes in die Datenbanken von Online-Stellenportalen. Rund 70 Prozent der Befragten haben bereits ihren Lebenslauf in einer solchen Datenbank hinterlegt oder wollen dies tun.

Ein Drittel aller Befragten gibt an, lieber online von Firmen kontaktiert zu werden als direkt an diese mit einer Bewerbung heranzutreten. Die Studie wurde kürzlich Personalverantwortlichen aus ganz Deutschland im Rahmen einer Seminarreihe zur internetbasierten Personalbeschaffung präsentiert. (juh)

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