Folgen der Reform Jüngere Abiturienten durch G8 am Start

von Redaktion LZ
Mittwoch, 06. Mai 2015
LZnet. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat die Folgen der G8-Reform in Deutschland untersucht. Demnach sind die Abiturienten durchschnittlich rund zehn Monate jünger als vor der Reform – weniger als die zwölf Monate, um die sich die Schulzeit verkürzt hat.
Ein Grund dafür: Mehr Schüler als früher bleiben sitzen, insbesondere in der Oberstufe. Beim Abiturientenanteil insgesamt hat sich durch die Einführung der zwölf Jahre umfassenden Schulzeit laut DIW keine Änderung ergeben.

"Befürchtungen, dass die G8-Reform Schüler vom Abitur abschreckt, können ebenso wenig bestätigt werden wie die Hoffnung, dass sich durch die verkürzte Schulzeit mehr junge Leute für ein Abitur entscheiden", so die Studienautoren Jan Marcus und Mathias Huebener.

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