Wertewandel Junge Vorstände wollen Familienzeit

von Redaktion LZ
Donnerstag, 12. Juni 2014
LZnet. Für die neue Generation von Top-Managern zählen andere Karriereaspekte als für ihre Vorgänger. Familie und Work-Life-Balance rücken ebenso an die Spitze der genannten Erfolgsfaktoren für den Aufstieg wie teamfähiges Führen, eine offene Kommunikation und wertegetriebenes Verhalten.
Dies ist das Ergebnis einer Studie von Haniel und Kienbaum. "Das hat erhebliche Konsequenzen auf die Unternehmensführung, von der Kommunikation über die Rekrutierung bis zu Karrieremodellen oder Vergütungs- und Anreizsystemen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen", sagt Stephan Gemkow, Vorstandsvorsitzender bei Haniel.

Außergewöhnliches Engagement bleibe aber die Grundvoraussetzung für den Weg an die Unternehmensspitze. "Young CXOs" arbeiten der Umfrage zufolge rund 60 Stunden pro Woche, reisen viel und sind häufig auch am Wochenende tätig. 40 Prozent denken, dass ihre Lebenspartner mit der Situation nicht zufrieden sind.

Der Wunsch nach einem ausgeglichen Berufs- und Privatleben ist bei jungen Vorständen ähnlich ausgeprägt wie in der Generation Y.

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats