Virtuelle Visitenkarten im Vergleich

von Redaktion LZ
Freitag, 03. Dezember 2010
Top 30 – Ein Ranking des Studiengangs Media Management
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Top 30 – Ein Ranking des Studiengangs Media Management
Top 30 – Ein Ranking des Studiengangs Media Management

LZnet. Studenten bewerten das Internetangebot bedeutender Unternehmen. Das Ergebnis gibt die Hochschule Rhein-Main jetzt als Studie heraus.

"Für potenzielle Bewerber sind Karriere-Websites die Anlaufstelle Nummer eins", verdeutlicht Prof. Dr. Wolfgang Jäger die immense Bedeutung dieses Mediums. Unter seiner Regie beschäftigten sich Studenten mit dem Internetangebot für Jobinteressierte von 160 namhaften Arbeitgebern.

Wichtiges Medium bei der Jobsuche

Karriere-Websites sind das erste, was Absolventen von einem Unternehmen zu Gesicht bekommen, wenn sie sich auf Stellensuche begeben. Sie sollten deswegen auf die Bedürfnisse der erwünschten Zielgruppe optimal zugeschnitten sein.

Bereits zum siebten Mal analysiert der Studiengang Media-Management der Hochschule Rhein-Main diese Seiten nach einem ausgefeilten Kriterienkatalog. Als einer der wichtigsten Punkte dabei wird die Informationsbreite bewertet. Denn schließlich möchten Stellensuchende möglichst viel über einen möglichen Arbeitgeber wissen.

Als zweites wichtiges Kriterium wird die Interaktivität beurteilt. Das betrifft den Stellenmarkt und das Bewerbungsmodul, also den leichten Zugang zu allen praktischen Belangen, um eine Online-Bewerbung an den Mann zu bringen.

Top 30 des Ranking gelten als Benchmark

Das Ergebnis ist ein Ranking, wobei die Top 30-Unternehmen als Benchmark gelten. Ihre Websites liefern sowohl den gewünschten Überblick als auch die nötigen Schnittstellen. Otto, Henkel und Beiersdorf haben sich mit ihren Karriere-Webseiten einen Platz unter den Besten erobert. Das Mittelfeld decken die Positionen 31 bis 80 ab. Auch darunter befinden sich namhafte Branchenarbeitgeber etwa Unilever, Metro-Group sowie Real und Galeria Kaufhof oder Obi.

Die zweite Hälfte des Rankings hat Prof. Dr. Jäger zufolge "deutlichen Nachholbedarf". Das betrifft beispielsweise Rewe und Rossmann ebenso wie Ferrero und Nestlé. An letzter Stelle steht Schlecker – in prominenter Nachbarschaft. ZDF und BND belegen die Plätze davor.

Die Studie "Human Resources im Internet" kann zum Preis von 128 Euro über die Website des Fachbereichs Design Informatik Medien der Hochschule Rhein-Main (hs-rm.de/dcsm) erworben werden.

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