HR-Weiterbildung Kaum Transfer von Forschung in Praxis

von Redaktion LZ
Donnerstag, 05. Dezember 2013
LZnet. Aktuelle Forschungsergebnisse finden bei Personalpraktikern kaum Beachtung. Grund dafür sind Zweifel am betrieblichen Nutzen der Wissenschaft. Zudem halten Praktiker die Forschungsergebnisse oft für schwer zugänglich, und es fehlt an Zeit, sich ausführlicher mit ihnen auseinanderzusetzen. Das ergab eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP).
Demnach aktualisieren HR-Praktiker ihr Fachwissen vorwiegend durch den Austausch mit Kollegen sowie eigene berufliche Erfahrungswerte. "Es darf kein Silodenken zwischen Personalpraxis und -Forschung geben", kommentiert die DGFP-Vorsitzende Katharina Heuer die Ergebnisse.

Gerade angesichts des Wandels in der Arbeitswelt sei es wichtig, dass Praktiker und Wissenschaftler in den Dialog treten und "mit ihren unterschiedlichen Perspektiven zu neuen Lösungen für das Personalmanagement beitragen".

Schlagworte zu diesem Artikel:

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats