Authentisch kommunizieren

von Judit Hillemeyer
Freitag, 03. Juli 2009
Personalentscheider fürchten in Zeiten der Krise vor allem Demotivation, fehlendes Engagement und Fluktuation der Leistungsträger: Knapp drei Viertel erwarten eine mangelnde Motivation der Mitarbeiter als wahrscheinlichste Folge des Krisenmanagement.



Zu diesem Ergebnis kommt die Managementberatung Kienbaum in ihrer "HR-Trendstudie 2009". Um Leistungsbereitschaft und Produktivität der Belegschaft zu sichern, setzen 84 Prozent der Personalverantwortlichen auf eine HR- und Krisen-Kommunikation.

Für mehr als die Hälfte der Firmen sind Change- und Talent-Management aktuell die zentralen Herausforderungen. In den nächsten Jahren sieht die Mehrheit der Befragten dort den höchsten Investitionsbedarf. In 39 Prozent der Firmen ist die Senkung der Personalkosten das prioritäre Thema. 72 Prozent reduzieren die Neueinstellungen oder haben zurzeit einen Einstellungsstopp.

Mehr als die Hälfte baut Jobs von Zeitarbeitskräften ab. Auf den nächsten Plätzen folgen Kapazitätsanpassungen und die Reduktion variabler Gehaltsbezüge. Kaum genutzt werden derzeit die Instrumente des Outsourcing von HR-Prozessen, die Erhöhung des Anteils der Zeitarbeit und die Senkung fixer Gehaltsbezüge.

Trotz dieser aktuellen Maßnahmen sehen 70 Prozent die Besetzung von Schlüsselpositionen als größte Herausforderung der Personalarbeit in den nächsten drei Jahren. Die Untersuchung basiert auf der Befragung von 127 Personalverantwortlichen führender Firmen im deutschsprachigen Raum. (juh)

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