Rückgang des Krankenstandes

von Redaktion LZ
Donnerstag, 17. März 2005
Erkrankte Mitarbeiter müssen sich in Deutschland in der Regel nicht mit finanziellen Nöten plagen. Bis zu sechs Wochen darf der deutsche Arbeiternehmer krank sein, ohne Folgen bezüglich seines Gehaltes befürchten zu müssen.



Teuer wird es nur für das Unternehmen. Nach Angaben des Institutes der deutschen Wirtschaft in Köln, beliefen sich die Entgeldfortzahlungen im Jahre 2003 auf rund 30 Mrd. Euro, wovon 4,3 Mrd. Euro für Sozialversicherungsbeiträge ausgegeben wurden.

Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr sanken jedoch die Ausgaben für krankheitsbedingte Ausfälle um 5,5 Prozent. Umgerechnet ergibt das 1,75 Mrd. Euro. Grund für dieses Ergebnis sei ein historisch niedriger Krankenstand der Arbeitnehmer gewesen.

Versicherte bei Betriebskrankenkassen meldeten sich 2003 für 13,5 Tage krank, 2002 waren es noch durchschnittlich 14,3 Tage, teilt das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft mit. (mik)

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