LEH setzt auf flexibles Lernen

von Judit Hillemeyer
Freitag, 02. Mai 2008
Die Bedeutung von E-Learning nimmt zu. 80 Prozent der Unternehmen im LEH nutzen oder planen den Einsatz elektronischer Lerneinheiten zur Mitarbeiterschulung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) und des E-Learning-Spezialisten Viwis.

Vor allem große Filialisten mit 1.000 bis 100.000 Mitarbeitern nutzen das System. Als mögliche Themen für E-Learning wurden Softwarekenntnisse (rund 70 Prozent) und Soft Skills (60 Prozent) genannt.

Einen hohen Stellenwert räumen 67 Prozent den elektronischen Lerneinheiten zur Vorbereitung von Präsenzlernen ein. Rund 90 Prozent der Befragten schätzen vor allem die zeitliche Unabhängigkeit. Weitere Argumente sind die Kostenreduzierung, die schnellere Erreichbarkeit der Mitarbeiter sowie die umgehende Aktualisierung der Inhalte.

Einen Mehrwert sehen alle Befragten darüber hinaus in der schnellen Verfügbarkeit von Lerninhalten. 80 Prozent bewerten zudem das integrierte Testsystem und die automatische Auswertung des Lernniveaus als positiv.

50 Prozent der Befragten halten die elektronischen Einheiten auch für Hilfskräfte geeignet. Die CMA bietet drei davon fürs Verkaufspersonal im LEH an. Diese umfassen die Themen Warenkunde Rindfleisch und Schweinefleisch sowie eine Einheit zu "QS - Ihr Prüfsystem für Lebensmittel". (juh)

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu diesem Artikel?
Schicken Sie eine Email an die Redaktion.

Hier können Sie die Nutzungsrechte an diesem Artikel erwerben.

Meistgelesen

stats