Landgard finanziert Studium

von Judit Hillemeyer
Freitag, 28. August 2009
Im Rahmen der strategischen Personalentwicklung können bei Landgard qualifizierte Auszubildende ein berufsbegleitendes Studium absolvieren.



Als Partner konnte die Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) mit Hauptsitz in Essen gewonnen werden. Dort besteht das Angebot den betriebs- und wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengang Business Administration oder den deutsch-/englischsprachigen International Management zu belegen. Beide sind modular aufgebaut, ermöglichen die Vertiefung verschiedener Schwerpunktthemen und enden mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Das Studium findet an zwei Wochentagen statt.

Von den 20 Bewerbern werden die ersten im September mit der Fortbildung beginnen. Vorraussetzung für die Bewerbung zum Studium ist Fachhochschulreife, eine abgeschlossene Prüfung zum Kaufmann sowie die persönliche Eignung, die in einem Auswahlverfahren ermittelt wird.

Da den Auszubildenden diese Möglichkeit erstmals angeboten wird, wurden in diesem Jahr auch ehemalige Auszubildende berücksichtigt, die ihren Abschluss vor maximal drei Jahren erlangt haben und bei Landgard beschäftigt sind.

Mit dem Engagement in der Weiterbildung will Landgard das Potenzial der eigenen Auszubildenden nutzen und die Qualifizierung und Förderung von Fachkräften stärken. Mit der zielgerichteten Personalentwicklung wird der Nachwuchs außerdem an den Arbeitgeber gebunden. Dieser trägt auch die Kosten des Studiums. Das Unternehmen sieht darin eine "zukunftsgerichtete Investition in die eigene Wettbewerbsfähigkeit".

Die Landgard eG zählt rund 3.000 Mitgliedsbetriebe aus den Produktbereichen Topfpflanzen, Blumen, Obst und Gemüse sowie Gärtner- und Floristenbedarf. Kunden sind der Fach-, Groß- und Einzelhandel. (juh)

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