Lehrstellenpakt bis 2010 verlängert

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 07. März 2007
Wirtschaft und Bundesregierung haben den Ausbildungspakt um weitere drei Jahre bis 2010 verlängert. Darin verpflichten sich die Wirtschaftsverbände, die Zahl neuer Lehrstellen künftig auf 60.000 zu verdoppeln.



Die Paktpartner einigten sich darauf, darüber hinaus 40.000 Plätze für Jugendliche einzurichten, die einer beruflichen Einstiegsqualifizierung bedürfen. Die Bundesregierung fördert jeden Platz mit monatlich 300 Euro.

Danach haben bislang 70 Prozent der Praktikanten eine Lehrstelle im zweiten Anlauf gefunden. Die Gewerkschaft hält die Vereinbarung für eine Mogelpackung, weil viele Jugendliche im "Maßnahmendschungel" landeten und fordert weiterhin eine Ausbildungsabgabe.

Dagegen wollen Wirtschaft und Bundesregierung an dem Pakt festhalten. Gleichzeitig appellieren sie an die Länder, die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss deutlich zu verringern. Der Pakt wurde 2004 geschlossen, als Reaktion auf die Zwangsabgabe, die jene Unternehmen zur Kasse bitten sollte, die nicht ausbilden. (juh)

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