Berufliches Lernen fordern

von Judit Hillemeyer
Freitag, 17. Februar 2006
Die Fachgruppe Aus- und Weiterbildung im BVDW hat auf der Learntec in Karlsruhe ihren Fünf-Punkte-Plan "Lebenslanges Lernen" präsentiert. Der BVDW ist eine europäische Interessen- und Berufsvertretung der Digitalen Wirtschaft mit mehr als 940.000 Beschäftigten.



Nicht nur die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt und die daraus resultierende hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften erfordern nach Ansicht der BVDW-Experten ein schnelles Umdenken in der Bildungspolitik.

"Kurze Innovationszyklen, die weite Teile der Wirtschaft betreffen, haben dazu geführt, dass die Halbwertzeit des Wissens in Unternehmen heute kürzer denn je ist", so BVDW-Präsident Arndt Groth.

Verschiedene Studien belegen, dass der Arbeitsmarkt in der digitalen Wirtschaft 2005 in erheblich stärkere Bewegung gekommen, als noch vor Jahresfrist zu erkennen war. So stieg im vergangenen Jahr die Zahl an offenen IT-Stellen um 25 Prozent, wobei die Nachfrage speziell nach Fach- und Führungskräften mit einem Wachstum von 14 Prozent zu Buche schlug.

Nach 2001 gingen sowohl die Studentenzahlen in Studienfächern, die für die Digitale Wirtschaft qualifizieren, als auch die Zahl der Auszubildenden in den Berufen der Digitalen Wirtschaft zurück.

Die richtige Personalentwicklung werde zunehmend Dreh- und Angelpunkt für das Streben nach wirtschaftlichem Erfolg eines Unternehmens. Dabei sollen die Hochschulen als beratender Partner fungieren. E-Learning- und Blended-Learning-Konzepte müssten dabei stärker genutzt werden. (juh)

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