Frauen verdienen viel weniger

von Judit Hillemeyer
Mittwoch, 26. November 2008
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, lag der Abstand der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Männern und Frauen im Jahr 2007 im alten Bundesgebiet mit 24 Prozent wesentlich höher als in den neuen Bundesländern mit 6 Prozent.



Die regionalen Differenzen lassen sich auf deutlich höhere Verdienste der Männer in den alten Bundesländern im Vergleich zu den neuen Ländern zurückführen.

So lag der Bruttostundenverdienst von Männern im früheren Bundesgebiet um 45 Prozent über dem der Männer in den neuen Bundesländern. Bei den Frauen betrug dieser Unterschied lediglich 17 Prozent. Bundesweit wurde für das Jahr 2007 ein Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern in Höhe von 23 Prozent ermittelt.

In den Wirtschaftszweigen, in denen viele Frauen tätig sind, fällt der geschlechterspezifische Verdienstabstand überdurchschnittlich hoch aus. Dies gilt insbesondere für die Wirtschaftszweige Unternehmensnahe Dienstleistungen (30 Prozent), Verarbeitendes Gewerbe (29) und Handel (25) sowie Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen (24).



(juh)

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