Geld ist nicht alles

von Redaktion LZ
Freitag, 02. Juli 2004
Deutsche Führungskräfte stellen sich selbst ein gutes Leistungszeugnis aus: 50,9 Prozent von 342 befragten Managerinnen und Managern geben an, 81 bis 100 Prozent ihrer möglichen Leistungskraft für das Unternehmen abzurufen und einzubringen.



Das ist das Ergebnis der Untersuchung "Zur Leistung (ver)führen - Leadership und Leistung in deutschen Unternehmen" der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH, Bad Harzburg.

Faktoren, die besonders zur Leistung motivieren seien Spaß an der Arbeit und ein Chef, der durch authentischen Führungsstil motiviert.

Geld und Gehalt nehmen in den Augen der Manager auf der Liste der Leistungsanreize Platz zwölf ein. Zur Leistung animiert fühlen sich die Befragten vor allem durch Faktoren, die eine unmittelbare Wirkung auf ihr ganz persönliches Arbeitsumfeld haben, wie Anerkennung durch den Vorgesetzten oder die Möglichkeit, Neues zu lernen oder auszuprobieren.

Zu den Leistungsblockaden zählen unzureichende Kommunikation und unklare Aufgabenstellung. Sie sind die Spitzenreiter der Faktoren, die Leistung blockieren oder verhindern. Organisatorische und technische Mängel wie zum Beispiel eine veraltete EDV-Ausstattung werden von den Befragten dagegen als weniger entscheidend eingestuft.

Frauen legen Wert auf harmonische Arbeitsplatzumgebung und flexible Arbeitszeiten. Anerkennung der geleistete Arbeit durch den Vorgesetzten ist Frauen wichtiger als Männern (Männer: 88 Prozent, Frauen: 95 Prozent).

Männer lassen sich durch den Wettbewerb der Marktwirtschaft leichter und intensiver anspornen. 76 Prozent geben an, dass sie der Konkurrenzkampf des Unternehmens zur Leistung treibt - Frauen wiederum ist die Sicherheit des Arbeitsplatzes wichtiger als Männern (86,6 Prozent zu 78 Prozent).

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