Nachfolgeregelung bedarf Investitionen

von Redaktion LZ
Freitag, 04. November 2005
Effektives Nachfolgemanagement scheitert oftmals daran, dass sich die Entwicklung der Mitarbeiter zu Führungskräften nicht lohne - die Leistungen in diesem Bereich erhalten nämlich keine Wertschätzung. Das geht aus der von DDI erstellten Studie "Leadership Forecast 2005" hervor.



Danach sind 64 Prozent aller HR-Manager weltweit und 52 Prozent der deutschen der Auffassung, dass es in den nächsten fünf Jahren schwieriger werden wird, Führungspositionen im Top-Management zu besetzen.

Als Konsequenz daraus investieren weltweit 55 Prozent und in Deutschland sogar 80 Prozent aller Unternehmen in eine strukturierte Nachfolgeplanung. Allerdings benoten die deutschen HR-Manager die Effizienz nur mit der Note 5,8 auf einer 10-er Skala, weltweit liegt die Bewertung bei 4,6.

Die Studie zeigt die Diskrepanz zwischen Anspruchsdenken und Realität: Über 90 Prozent der befragten deutschen Manager teilen dennoch die Ansicht, dass Nachfolgemanagement eine elementare Führungsaufgabe darstellt, der internationale Vergleichswert liegt bei 70 Prozent. In nur 52 Prozent der deutschen Unternehmen werden Führungskräfte für Erfolge in der Personalentwicklung honoriert, weltweit sind es 36 Prozent. (ba)

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