Metro erkennt IAO-Regeln an

von Judit Hillemeyer
Donnerstag, 02. September 2004
Die Düsseldorfer Metro Group erkennt UNI Handel als internationalen Gewerkschaftspartner an. Mit nahezu 900 Gewerkschaften ist UNI die größte Gruppierung von Einzelgewerkschaften. Der stärkste Sektor mit nahezu fünf Millionen Mitgliedern ist der Handel.



Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Metro und der Gewerkschaft habe in den vergangenen Jahren "zur Einführung von Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen in vielen der neuen Märkte geführt", heißt es bei UNI.

Die wichtigste Aussage der formalen und unilateralen Deklaration besagt, dass Metro die "fundamentalen Rechte" seine Arbeitnehmer respektiere, sich durch Gewerkschaften vertreten zu lassen, so wie es durch die nationale Gesetzgebung definiert ist.

In der Regel wenden Länder die IAO-Deklaration über Fundamentale Prinzipien und Rechte am Arbeitsplatz, sowie die wichtigsten Internationalen Arbeitskonventionen in ihrer eigenen Gesetzgebung an.

Die Internationale Arbeitsorganisation IAO (International Labour Organization, ILO) war ursprünglich eine ständige Einrichtung des Völkerbundes mit dem Ziel der Sicherung des Weltfriedens auf der Grundlage sozialer Gerechtigkeit.

Sie begann ihre Tätigkeit 1919 in Versailles. Seit Dezember 1946 ist sie eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Genf. Sie hat 177 Mitglieder. (juh)

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