Mitarbeiter 4.0 Warsteiner und NGG

von Julia Wittenhagen
Freitag, 07. April 2017
Bierproduktion: Wird sich wandeln.
Bierproduktion: Wird sich wandeln.
Die Brauerei Warsteiner beteiligt sich am Projekt "Arbeit 2020 in NRW" von IG Metall und NGG. Hier geht es darum, Betriebsräte und Beschäftigte an der Gestaltung der Entwicklung von "Industrie 4.0" insbesondere im Bereich von Arbeit 4.0 zu beteiligen.
"Da wir immer schon gern eine Vorreiterrolle eingenommen haben, engagieren wir uns in diesem spannenden Projekt", sagt Sprecherin Sinje Vogelsang. Es biete dem Unternehmen die Chance, "die sich durch Digitalisierung und Vernetzung verändernden Arbeitssituationen der Beschäftigten in den Fokus zu rücken und gemeinsam Methoden und Gestaltungsansätze für eine faire Arbeit von morgen zu erarbeiten."

Fest stehe, dass Warsteiner sich zukünftig noch viel intensiver mit den Themen Tarifverträge, Demografie, Aus- und Weiterbildung, Qualifikation, Arbeitszeit und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement beschäftige. Entscheidend sei, das früh genug zu tun, um die richtigen Schlüsse für das Unternehmen zu ziehen und gemeinsam anzugehen.

Digitalisierung komme nicht auf einen Schlag, so als ob ein Schalter umgelegt werde. "Sie ist ein fließender Prozess, der nicht zwangsläufig bedeutet, dass Arbeitsplätze wegfallen und Abläufe automatisch von Computern übernommen werden." Im Gegenteil: An einigen Stellen würden durch voranschreitende Digitalisierung neue Arbeitsplätze geschaffen. "Hier müssen intelligente Wege gefunden werden, um eine Verschiebung durch Weiterbildung und Qualifikation auf den Weg zu bringen", so Vogelsang. Gemeinsam, offen und umsichtig müssten Unternehmen, Betriebsrat und Beschäftigte neue Methoden und Gestaltungsansätze erarbeiten.

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