Befragung der Mitarbeiter

von Judit Hillemeyer
Montag, 24. Januar 2005
Geschätzte Milliardenverluste in deutschen Unternehmen durch demotiviertes Personal und schlechte Zusammenarbeit haben die Bedeutung von Mitarbeiterbefragungen deutlich steigen lassen.



Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Forschungsgruppe Management + Marketing in Kassel und des Lehrstuhls für marktorientierte Unternehmensführung an der TU Dresden wurde das Thema bundesweit in der Praxis untersucht.

Grundsätzlich zeigten die Firmen eine positive Haltung gegenüber Mitarbeiterbefragungen. Allerdings führen sie nur 42 Prozent der befragten Unternehmen regelmäßig durch, 39 Prozent unregelmäßig. Erhoben werden dabei sowohl Mitarbeiter-Zufriedenheit als auch -Anforderungen.

Über die Hälfte der Anwender geht beim Ableiten von Maßnahmen nicht systematisch vor, und nur 40 Prozent messen deren Erfolg. So ist die Bewertung des Nutzens einer Mitarbeiterbefragung gespalten.

Entscheidend sei laut Analysten die Akzeptanz bei den Mitarbeitern sowie die Fähigkeit, Verbesserungen systematisch abzuleiten und umzusetzen. Die Studie kann im Internet unter www.m-plus-m.de angefordert werden. (juh)

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