Was macht eigentlich . . .

von Martin Mehringer
Freitag, 11. April 2008
Thomas Oberle
Thomas Oberle
Deutschlands wohl berühmtester Ex-Pressesprecher? Thomas Oberle war einst die Hoffnung auf die mediale Öffnung des geheimniskrämerischen Discount-Händlers Lidl. Eine Hoffnung, die nicht lange währte. Umso entspannter kann der 52-Jährige heute der Dinge harren, die sich rund um seinen früheren Arbeitgeber abspielen. "Natürlich beobachte ich den Rummel", bestätigt Oberle.

Mehr dazu sagen, da ist der gelernte Journalist ganz Profi, will er nicht. Bedauern allerdings tut Oberle sein kurzes Engagement in Neckarsulm - Januar 2006 bis Ende März 2007 - noch immer.

"Es ist schade, dass Lidl keinen längeren Atem bewiesen hat." Das Unternehmen hatte offenbar die Anforderungen an die heutige Medi- enlandschaft unterschätzt, lautet seine Erklärung. Damit war die Zu- sammenarbeit nach nur 15 Monaten beendet. Im Einvernehmen und "mit gegenseitigen Respekt", wie Oberle betont.

Rund ein Jahr war der PR-Manager in der Folgezeit als selbstständiger Berater tätig. Seit März ist er beim Möbelhersteller Poggenpohl in Herford für die internationale Unternehmenskommunikation zuständig. Eine komfortable Position in einem Unternehmen mit "hervorragender Betriebsatmosphäre", so Oberle.

Voraussetzungen, die er momentan sowohl bei Lidl als auch bei seinem langjährigen Arbeitgeber Würth wahrscheinlich eher nicht vorfinden würde. (mm)

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